Aktionstag Bezahlbares Wohnen

Veröffentlicht: 28. Februar 2020 von Varlit in Allgemein

2020-03-21-Aktionstag-bezahlbares-Wohnen

Aktionstag Bezahlbares Wohnen.
Eine Veranstaltung von Carola Handwerg, 200 Häuser, Glorreiche Nachbarschaft, Schönhauser Allee 69/Katze zeigt Kante und anderen.

 

Zum Thema „Wohnen“:

Veröffentlicht: 20. Dezember 2019 von Varlit in Kiez Blog

Der Text eines Beitrags des Kiezladen Zusammenhalt für die Seite der Landeszentrale für politische Bildung Berlin zum Thema „Wohnen“:

Wohnen in Berlin: Preiswerte Wohnungen erhalten und günstige Mieten im Neubau

Zurzeit steigen die Mieten in Berlin stark. So werden aus vielen preiswerten Wohnungen teure Wohnungen. Das zwingt viele Mieter dazu, sich eine neue Wohnung zu suchen. Es gibt aber im Moment kaum noch günstige Wohnungen.

Preiswerte Wohnungen erhalten

Zuerst ist es wichtig, möglichst viele preiswerte Wohnungen zu erhalten. Je mehr davon erhalten bleiben, desto weniger müssen neu gebaut werden. Die Politik kann vor allem auf die Wohnungen Einfluss nehmen, die der Stadt gehören. Daher finden wir Folgendes richtig: Die bestehenden Mietwohnungen werden Eigentum der Stadt Berlin. Die kommunalen Wohnungsgesellschaften verwalten die Wohnungen. Diese müssen mit den Mietwohnungen keine Gewinne machen. Daher können kommunale Wohnungsgesellschaften die Mieten relativ niedrig halten.

Aber es braucht auch neue Wohnungen

Die Zahl der Einwohner in Berlin nimmt seit einiger Zeit von Jahr zu Jahr zu. So müssen im Moment auch neue Wohnungen gebaut werden. Durch private Unternehmen wurden in den letzten Jahren einige neue Wohnungen gebaut. Doch das sind meist Eigentumswohnungen oder teure Mietwohnungen, die sich viele nicht leisten können. Berlin braucht aber viele günstige Wohnungen. Denn viele Menschen in Berlin verdienen relativ wenig Geld. Günstige Wohnungen wird die private Wirtschaft nicht bereitstellen, da sich damit nicht genug Geld verdienen lässt. So muss die Stadt hier eingreifen durch die kommunalen Wohnungsgesellschaften. Aber auch die haben im Moment große Probleme, neuen und günstigen Wohnraum zu schaffen. Denn die Preise für den Baugrund sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Teurer Boden verteuert aber auch die Mieten. Außerdem wird gesagt, dass das Bauen der Häuser selber sehr teuer geworden ist.

Eine Lösung für günstige Mieten im Neubau

Unsere Meinung ist: Man könnte die Mieten in neuen Häusern dennoch günstig halten, wenn man den Zeitraum der Finanzierung der Kredite streckt. Und zwar mindestens auf das Doppelte. Momentan rechnen die Wohnungsunternehmen mit einer relativ kurzen Finanzierungsphase für ein neues Haus: Ungefähr 25 Jahre. Danach soll ein Haus Gewinne erwirtschaften. Das heißt, nach 25 Jahren sollen alle Baukosten durch die Mieten beglichen sein. Und ein Miethaus soll dann Gewinne einbringen. Wenn man diesen Zeitraum verdoppeln würde, müssten die Baukosten erst in 50 Jahren abgezahlt werden. Dann können die Mieten für Wohnungen in neuen Häusern niedriger sein.

 

https://www.berlin.de/politische-bildung/thema-berlin/wohnen/artikel.876333.php

Weihnachtsflohmarkt 15.12. ab 14 Uhr

Veröffentlicht: 29. November 2019 von Varlit in Allgemein

Für alle, die auf der Suche nach Geschenken sind oder einfach einen schönen Nachmittag haben wollen:

2019-11-28-Plakat-Weihnachtsflohmarkt

 

Leerstand am Helmi

Veröffentlicht: 21. November 2019 von Varlit in Allgemein

Raumerstraße 33 (privater Eigentümer / nahezu komplett leer / seit vielen Jahren)

Raumerstraße 9 (Landeseigene / nahezu komplett leer / seit einem guten halben Jahr)

Schliemannstraße 36 (wie Raumer 9: Beide Hausnummern im gleichen Gebäude)

Prenzlauer Allee 174 (Treuhänderische Verwaltung durch BVV beschlossen. Wie auch für die Raumer 33. Baustadtrat lässt aber noch prüfen.)

 

Filmabend zum Thema Bauhaus

Veröffentlicht: 17. November 2019 von Varlit in Allgemein

Freitag, 22.11.2019 ab 19:30 Uhr im Kiezladen Zusammenhalt: Film „Vom Bauen der Zukunft – 100 Jahre Bauhaus“ von Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch aus dem Jahr 2018. In Anwesenheit einer der beiden Regisseure.

2019-11-22-Bauhausfilmplakat

Zur Verfassung der Berliner Bezirke

Veröffentlicht: 15. November 2019 von Varlit in Allgemein

Wie wäre es, wenn die Berliner Bezirke (wie der von Pankow mit insgeamt ca. 408.000 Einwohnern) im Inneren wie folgt organisiert wäre: Jedes Miethaus hält mindestens einmal im Jahr eine Hausversammlung ab und bespricht dort die gemeinsamen Angelegenheiten der Hausgemeinschaft (mit anschließendem Hoffest). Auf der Hausversammlung wird ein Haussprecher gewählt. Dieser vertritt die Hausgemeinschaft gegenüber der Hausverwaltung beziehungsweise gegenüber dem Eigentümer und ist gleichzeitig Delegierter im Nachbarschaftsrat. Der Nachbarschaftsrat bespricht die gemeinsamen Angelegenheiten einer Nachbarschaft (einer Straße oder eines Blocks oder ähnlichem). Der Nachbarschaftsrat wählt einen Vorsteher für die Nachbarschaft. Der Nachbarschaftsvorsteher vertritt die Anwohner gegenüber Politik und Verwaltung im Bezirk. Die Nachbarschaftsräte wählen Delegierte für einen Kiezrat (oder einen Rat für ein Stadtviertel wie beispielsweise den Helmholtzkiez). Der Kiezrat sollte bereits über ein kleines Budget verfügen, einen Kiez-Vorstand haben und wiederum Delegierte für das Stadtteilparlament (beispielsweise für Prenzlauer Berg, Weißensee und Alt-Pankow) bestimmen. Das Stadtteilparlament wählt einen Stadtteilbürgermeister und verwaltet ein Stadtteilbudget.

Die Einwohner des Bezirkes wählen wie gehabt alle vier Jahre die Bezirksverordneten im Rahmen einer Berlinwahl. Und die Bezirksverordneten wählen schlussendlich das Bezirksamt mit dem Bezirksbürgermeister als Vorsteher des Bezirks in politischen und verwaltungstechnischen Fragen.

Varlit

 

Siehe als historisches Beispiel, dass immer noch existiert folgende Ordnung:

Stadtgliederung von Siena (Toskana)

Die historische Altstadt ist gegliedert in drei Terzi (Drittel), in denen mehrere Contrade (Stadtteile) zusammengefasst sind (insgesamt 17) und die alle innerhalb der Stadtmauern von Siena liegen. Die Contraden sind nach ihren Wappen (meist Tieren) benannt und sind Gegner beim berühmten Pferderennen Palio, das jährlich einmal im Juli und einmal im August stattfindet. Die Organisationsform der Contraden als demokratisch und sozial verfasste überschaubare Wohnviertel wurde als Grund für die sehr niedrige Kriminalitätsrate in Siena angeführt. Finanziert wurde das System vor allem von einer ortsansässigen Bank und deren Stiftung, die allerdings im Zuge der  Eurokrise ab 2011 die jährlichen Zahlungen in dreistelliger Millionenhöhe einstellte.

Zum Terzo di Città zählen die Contrade Aquila (Adler), Chiocciola (Schnecke), Onda (Welle), Pantera (Panther), Selva (Wald) und Tartuca (Schildkröte).

Zum Terzo di San Martino gehören die Contrade Civetta (Eule), Leocorno (Einhorn), Nicchio (Muschel), Valdimontone (Widder) und Torre (Turm).

Zum Terzo di Camollia gehören die Contrade Bruco (Raupe), Drago (Drache), Giraffa (Giraffe), Istrice (Stachelschwein), Lupa (Wölfin) und Oca (Gans).

aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Siena#Stadtgliederung

Karte: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin,_administrative_divisions_(%2Bdistricts_%2Bboroughs_-pop)_-_de_-_colored_(less_colors).svg?uselang=de

Berlin-districts+boroughs.svg

Wer ist Anna Walentynowicz?

Veröffentlicht: 10. November 2019 von Varlit in Allgemein

Die selbstverwaltete Gewerkschaft Solidarnosc gegründet in Danzig 1980. Initiatorin die Schweißerin Anna Walentynowicz.

Die Regisseurin Sylke Rene Meyer erstellte 2002 den 58 Minuten langen Dokumentarfilm „Wer ist Anna Walentynowicz?“ mit dem Westdeuschen Rundfunk (WDR), in dem Anna Walentynowicz ihr Leben selbst erzählt:

Wer ist Anna Walentynowicz?

Diese Veröffentlichung geschieht im Einverständnis und auf den ausdrücklichen Wunsch der Regiseurin hin.

Solidarnosc

Urheber des Logos: Jerzy Janiszewski

An alle neuen Vereinsmitglieder!

Veröffentlicht: 7. November 2019 von Varlit in Allgemein

Und an alle, die es werden wollen:

Der Kiezladen Zusammenhalt hat im Moment einige „Mitglieder“, die zwar regelmäßig einen Beitrag auf das Vereinskonto überweisen, aber nie einen Mitgliedsantrag gestellt haben. Das ist einerseits finanziell gesehen, zwar eine nette Sache, aber stellt andererseits auch wieder ein Problem dar: Als eingetragener Verein müssen wir mindestens einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung abhalten. Und dazu müssen wir sämtliche Vereinsmitglieder fristgerecht einladen. Entweder per Brief oder per Mail. Wenn wir aber keine Adressen haben, weil manche einfach so einen Dauerauftrag einrichten und die Überweisungen als „Mitgliedsbeitrag“ deklarieren, dann ist das ein Problem, weil wir dann eben einfach die Adresse nicht bekommen, die wir aber für die Einladungen zu den jährlichen Mitgliederversammlungen brauchen. Klingt rein formal. Ist aber dennoch wichtig. Weil der Kiezladenverein auf eine Anerkennung als gemeinnützig und daher steuerabzugsfähig angewiesen. Denn zur Finanzierung des Ladens sind wir noch wie vor auf ordentlich Spenden angewiesen. Die meisten Spender und gerade die, die ordentlich viel spenden, verlangen natürlich von einem als gemeinnützig anerkannten Verein eine Spendenquittung. Für diese Einstufung als gemeinnützig ist das Finanzamt für Körperschaften zuständig. Dieses überprüft nicht nur regelmäßig die Verwendung des Vereinsgeldes, sondern auch, ob der Verein gemäß seiner Satzung handelt und auch, ob er die grundlegenden Regeln für Vereine in einer demokratischen Gesellschaft einhält. Und dazu gehört eben auch die Einladung aller Vereinsmitglieder zu einer mindestens einmal im Jahr stattfindenden Mitgliedervesammlung. So.

Daher eine Bitte: Wenn jemand, wie oben beschrieben, etwas für den Verein eingerichtet hat, so möge er uns doch eine Adresse – am besten eine Mailadresse – zukommen lassen. Ferner, wenn jemand Mitglied werden möchte, dann bitte zuerst einen Antrag ins Plenum einbringen. Und wenn jemand dem Verein einfach Geld überweisen möchte und sonst weiter nichts, dann bitte die Überweisung als SPENDE deklarieren. – Danke!!! –

vereinsfoto_2007

Quelle: http: // www. veiglbergler.de / verein / mitglieder / vereinsfoto_2007.jpg

Neue Geschichtswerkstatt

Veröffentlicht: 6. November 2019 von Varlit in Allgemein

Eine Geschichtswerkstatt ist eine Gruppe, die sich der Erforschung und Darstellung der regionalen Geschichte von unten verpflichtet fühlt. Eine Geschichtswerkstatt arbeitet wie die des Kiezladens beispielsweise Themen der Industrialisierungs-, Arbeiter-, Sozial-, Alltags- und Stadtgeschichte kritisch auf. Vom Anspruch her soll eine basis-demokratische, von den Wurzeln der Gesellschaft her wachsende und auf direkte Lebensumwelten der Menschen und ihre  Erfahrungen konzentrierte Geschichtsarbeit praktiziert werden.

Dazu gibt es jetzt ab dem 16.11.2019 regelmäßig samstags von 14:00 bis 18:00 Uhr im Kiezladen die Möglichkeit. Es sind bereits zwei Themen für die Arbeit der kommenden Monate im Gespräch. Es können sich aber auch andere Entwicklungen ergeben, je nachdem, was diejenigen einbringen, die regelmäßig mitarbeiten. Neue Mitarbeiter werden gesucht!!! 

Grasswurzelbewegung

Bild:  Von Tobias Geberth – „own work“, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1283442

 

Kick-Off Leihprojekt am Kiezladen

Bild  —  Veröffentlicht: 31. Oktober 2019 von caccini in Allgemein